Besuch aus Afrika an der Kopernikusschule

Tansanischer Schulleiter besucht Deutschland
 
Kürzlich war James Kiwara, Schulleiter der tansanischen Kishumundu Secondary School, mit seiner Frau Rachel zu Gast an der deutschen Partnerschule, der Kopernikusschule Freigericht. Das Ehepaar aus Kishumundu, einem kleinen Dorf an den Hängen des Kilimandscharo, war bereits 2011 auf Einladung des Vereins Helfen macht Schule e.V. gemeinsam zu Besuch in Deutschland. Diesmal ermöglichte den Kiwaras eine private Einladung durch die Familie eines Vorstandsmitgliedes des Vereins die Reise. Trotz eines sehr umfangreichen Besuchsprogramms und zahlreicher Treffen mit den über die Jahre gewonnenen Freunden, sowie Reisen zu Sehenswürdigkeiten in Deutschland und Österreich, fanden sie auch Zeit für eine Sitzung mit dem Vorstand von Helfen macht Schule e.V. (http://helfen-macht-schule.jimdo.com), ein Grillfest mit Vereinsmitgliedern und Unterstützern, sowie einen Besuch an der Kopernikusschule. 
James Kiwara informierte seine deutschen Freunde persönlich darüber, dass er in Kürze aus Altersgründen als Schulleiter zurücktritt, eine Funktion, die er 31 Jahre innehatte. Sich die tansanische Partnerschule ohne ihn vorzustellen fiel allen Anwesenden sichtlich schwer. Sie zeigten sich daher hocherfreut darüber, dass James Kiwara weiterhin an der Schule unterrichten und seinem Nachfolger mit seiner großen Erfahrung als Projektmanager für Schulentwicklung unterstützend zur Seite stehen wird. 
Bei einem Besuch der Kopernikusschule trafen die Gäste ehemalige Tansaniafahrerinnen und Tansaniafahrer, besichtigten die Sternwarte und wurden von Schulleiter Ulrich Mayer und der stellvertretenden Schulleiterin Kerstin Schmeckthal herzlich empfangen. James Kiwara dankte den Anwesenden für die jahrelange Unterstützung, die den Bestand und die kontinuierliche Weiterentwicklung seiner Schule (http://kishumundu.jimdo.com) ermögliche. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die gute Zusammenarbeit mit seinem Nachfolger Frederick Shayo fortgeführt und den Schülern der Schule dadurch weiterhin ein erfolgreicher Schulbesuch ermöglicht werden kann. 

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