Kopernikusschüler zu Gast in Freigerichter Partnerstadt

Deutsch-französischer Schüleraustausch ging in die 4. Runde
 
Neue Freundschaften entstanden, alte Freundschaften wurden vertieft während des Besuchs der Kopernikusschule Freigericht am Collège les Allinges. 21 Schülerinnen und Schüler des Gymnasial- und Realschulzweigs und ihre beiden Lehrerinnen Doris Freide-Meyer und Carolin Rehak machten sich kurz vor den Sommerferien mit dem französischen Schnellzug TGV auf den Weg nach Saint Quentin-Fallavier, mit der die Gemeinde Freigericht bereits seit 1971 verschwistert ist. Gewohnt herzlich fing der Empfang aus, diesmal bei hochsommerlichen Temperaturen. Begrüßt wurde die Gruppe der Kopernikusschule nicht nur von der französischen Schülergruppe, deren Eltern und den beiden Lehrerinnen Claire Holley und Céline Chenavier, sondern am ersten Schultag auch von Schulleiterin Richard Hayette und bei einem Empfang im Rathaus von Bürgermeister Michel Baconnier.
Auf dem vielfältigen Programm der deutsch-französischen Begegnung, die in diesem Jahr bereits in die vierte Runde ging, standen sowohl gemeinsame Projekte an der Schule sowie kulturelle Aktivitäten in der Region. Etwa beim Ausflug nach Lyon, wo eine Führung zu den Mur des Canuts und eine kurzweilige Altstadtrallye auf dem Programm standen. Bei der Exkursion in die Alpenstadt Chambéry, der Hauptstadt des angrenzenden Departments Savoie, konnte man unter anderem am Lac du Bourget glasklares Gebirgswasser bestaunen und bei einem interaktiven Ausstellungsbesuch in der Galerie Eureka viel über die Alpen und deren Entstehung lernen.
Deutsche und französische Jugendliche waren auch gemeinsam sportlich aktiv und starteten etwa zu einem Orientierungslauf im schattigen Wäldchen von Saint Quentin-Fallavier. Ein Abschiedsabend an der Schule, zu dem eine Videoshow mit Ereignissen der
Austauschwoche sowie ein Buffet mit vielen Quiche-Variationen gehörten, rundete den einwöchigen Austausch ab. Die Schülerinnen und Schüler der Kopernikusschule empfanden erneut die Herzlichkeit der französischen Gastfamilien sowie die wunderschöne Landschaft besonders bemerkenswert. So wird man die Reise ins Nachbarland und die vielen Begegnungen vor Ort in bester Erinnerung behalten.

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