Kollegiale Fallberatung

 

Seit nunmehr zwei Jahren gibt es an der Kopernikusschule Freigericht die Kollegiale Beratung, die von Herrn Karsten Holzhäuser, Rektor als Ausbildungsleiter, professionell geleitet wird.
Zurzeit besteht unsere Gruppe aus 10 Kolleginnen und Kollegen (aller Schulformen), die sich alle zwei Monate nachmittags zwischen 15.00 und 17.00 Uhr in der Schule treffen.
Diese Weiterbildungsmaßnahme wird von der Schulleitung in besonderer Weise unterstützt, da sie die Bedeutung der kollegialen Beratung im Bereich Schule erkannt hat. Das Hessische Kultusministerium lässt dazu verlauten:
Die „Kollegiale Fallberatung“ (KFB) ist eine wirkungsvolle und gut trainierbare Form des kollegialen Coachings. Sie beruht u.a. darauf, dass das Vorgehen hilft, Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsge-wohnheiten, bezogen auf eine schwierige pädagogische Situation, zu erweitern und eine konsensgestützte Maßnahmenplanung zu er-möglichen. Dabei werden die eigenen Ressourcen für die Klärung ge-nutzt und vielfältige Perspektiven lösungsorientiert zusammengeführt.
 
Wie funktioniert Kollegiale Beratung?
Nach einem festen Ablauf mit 6 Phasen leitet ein anderer Teilnehmer als Moderator die Gruppe durch das Beratungsgespräch und aktiviert dabei die Erfahrungen und Ideen der übrigen Teilnehmer. Unter Anleitung des Moderators beraten somit alle Teilnehmer den Fall und suchen nach An-regungen und Lösungsideen, die den Fallerzähler weiterbringen sollen (Quelle: http://www.kollegiale-beratung.de/Ebene1/methode.html).
 
Welche Chancen bietet Kollegiale Beratung?
Kollegiale Beratung ermöglicht eine systematische Reflexion eigener und fremder Arbeitsprozesse, einschließlich konstruktiver Rückmeldungen durch die Gruppenmitglieder. Sie gibt Ideen und Denkanstöße zur Ge-staltung der eigenen Arbeit. Die Kolleginnen und Kollegenerhalten Beratung bei Problemen aus dem beruflichen Alltag und Unterstützung bei deren Bewältigung. Es entsteht ein Verbessern und Vertiefen der Beratungskompetenzen durch fachliches und persönliches Lernen mit unmittelbarem Transfer in die Praxis. Kollegiale Beratung wirkt einer Vereinzelung entgegen, hilft Chancen aufzutun und sich im kollegialen Austausch zu stärken, zu unterstützen und zu motivieren. Besonders Referendarinnen und Referendare wissen dieses Angebot sehr zu schätzen.
Dies alles geschieht in einem geschützten Rahmen, der Verschwiegen-heit garantiert.
 
Wie kann ich mitmachen?
Sprechen Sie einfach einen der Kolleginnen und Kollegen an, die schon dabei sind, sie können Ihnen näheres zur Methode und zur Gruppe sagen und kennen auch die nächsten Termine.BOSS, Renate
 
HÖPFNER, Daniel
JÖST, Christoph
MOHRMANN, Ulla
ORTH, Stefanie
Dr.REHN, Hanno
ROESER, Yvonne
SCHÄFER, Christine
WENZLAWIAK-KERN, Beate

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