Schulseelsorge

 

Schulseelsorge ist Lebensbegleitung im Lebensraum Schule. Sie ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler, für Eltern und Lehrer. Schulseelsorge will Menschen im Lebensraum Schule helfen, dass ihr Leben gelingt. Sie bietet Lebenshilfe durch Wegbegleitung und durch das Angebot des Glaubens. Das gelingende Zusammenleben im Lebensraum Schule ist ein wichtiges Anliegen der Schulseelsorge. Die Schülerinnen und Schüler sollen spüren können, dass jeder einzelne wichtig ist und es auch im schulischen Umfeld Menschen gibt, denen sie nicht gleichgültig sind. Dabei geben wir keine Problemlösungen vor. Wir verstehen uns als Begleiter und Unterstützer: uns geht es vor allem darum, mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam eine Spur auf dem Lebensweg zu finden.

In diesen vielfältigen Aufgaben sehen wir Schulseelsorger uns getragen durch unseren Glauben an Gott und unsere kirchliche Beheimatung. Wir handeln daher orientiert an einem christlichen Menschenbild, das jeden in seiner Einzigartigkeit und Würde wahrzunehmen versucht. Die frohe Botschaft Jesu ist dabei Grundlage und Maßstab unseres Handelns. Dazu gehört auch, alle Menschen als Geschöpfe Gottes anzunehmen und wertzuschätzen – unabhängig von Alter, Leistung, Schulform und nicht zuletzt auch deren Religionszugehörigkeit.

 

 

Alexandra Pinkert Reinhard Dahlke Sabine Fritz

 

Team

 

 

Das Team der Schulseelsorge besteht derzeit aus:

  • Alexandra Pinkert
  • Reinhard Dahlke, ev. Pfarrer
  • Sabine Fritz, Dipl. Sozialpädagogin

 

Angebote der Schulseelsorge

 

Ansprechbar

Hauptbestandteil der Schulseelsorge an der KSF ist die Ansprechbar. In diesem gemütlich eingerichteten Raum haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre ihre Pausen zu verbringen, miteinander zu reden, zu spielen oder einfach nur zu verschnaufen. 

Die Ansprechbar ist täglich in einer Pause und in der 7. Stunde geöffnet. 

 

Beratung und Seelsorge

Egal ob Probleme in der Schule, mit Freunden, mit den Eltern oder einfach nur mal so zum quatschen: wir haben ein offenes Ohr. Alle Gespräche werden selbstverständlich vertraulich behandelt, die Schulseelsorger unterliegen der Schweigepflicht.

 

Gestaltete Pause

Montags und freitags findet die „gestaltete Pause“ statt. Ein Lied, eine Geschichte, ein Bild, ein Gedicht oder ein Gebet sollen dazu einladen, die Woche bewusst zu beginnen und zu beenden. 

 

Gottesdienste

Die Erfahrung religiöser Praxis ist ein wesentlicher Baustein religiöser Bildung. Deshalb finden an der Kopernikusschule regelmäßig ökumenische Gottesdienste und Andachten statt. 

 

Krisensituationen in der Schule

In Krisensituationen leisten wir „1. Hilfe für die Seele“. Bei einschneidenden Ereignissen im Schulalltag, z. B. Tod eines Lehrers oder Schülers oder anderen Ereignissen, die die Schüler stark beeinflussen, bieten wir Raum für Trauerarbeit. Wir gestalten Andachten, bieten Gespräche an und stellen den Raum der Ansprechbar als Rückzugsort zur Verfügung. In solchen Zeiten sind wir selbstverständlich auch außerhalb unserer „offiziellen Dienstzeit“ für die Schüler da. 

 

Projekttage

An Projekttagen bzw.- nachmittagen mit ganzen Klassen geht es vor allem um die Themen „Klassengemeinschaft“, „Kommunikation“ oder „Umgang mit Konflikten“. Diese Projekte, die im Rahmen des „sozialen Lernens“ stattfinden, werden auf Wunsch für alle Jahrgangsstufen und Schulzweige gemeinsam mit dem Klassenlehrer vorbereitet und durchgeführt. Ziel dieser Projekttage ist die Förderung der sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler. 

Daneben werden Projekte angeboten, deren Teilnahme für die Schülerinnen und Schüler freiwillig ist. Diese Projekte orientieren sich an religiösen oder gesellschaftspolitischen Themen oder dienen der Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler. Manche Projekte finden in Kooperation mit externen Verbänden und Vereinen statt (z. b. Schnupperkurs mit Baby, Hospiz).

 

Tage der Orientierung

Tage der Orientierung werden für die Abiturjahrgänge und die Abschlussklassen angeboten. Sie dienen dazu, zur Ruhe zu kommen und sich damit auseinander zu setzen, wie das eigene Leben nach der Schule weiter geht. Hoffnungen, Ängste, Erwartungen und Befürchtungen werden thematisiert und methodisch abwechslungsreich bearbeitet.

 

Taizé

Alle zwei Jahre nimmt eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 9 bis 13 für eine Woche an einem internationalen Jugendtreffen in Taizé (Frankreich) teil. Das Leben in Taizé ist geprägt von gemeinsamem Gebeten, Gesängen, Arbeitsgruppen und Gemeinschaftserlebnissen. Tausende von Jugendlichen aus allen Erdteilen kommen dort jährlich zusammen, um die Quellen ihres Glaubens aufzuspüren.

 
 

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