Schüleraustausch mit Spanien

Auf den Spuren von Kolumbus und Jakobus:
Nachdem pandemiebedingt in den letzten zwei Jahren kein Austausch mit Spanien an der Kopernikusschule Freigericht stattfinden konnte, haben sich in diesem Jahr 16 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs G10 zusammen mit ihren beiden Lehrerinnen Nuria de la Fuente Balboa und Claudia Hauß auf den Weg nach Salvaterra de Miño (Galicien) gemacht, um ihren kulturellen Horizont zu erweitern und die im Unterricht erlernte Sprache in dem Zielland anzuwenden. Nach einem herzlichen Empfang, bei dem die spanischen Schüler/innen eine musikalische Aufführung nach der Vorlage des „Haus des Geldes“ präsentierten, fiel es ihren deutschen Austauschpartnern zunächst noch schwer ihre mit der Maske von Dalí verkleideten Partner zu erkennen. In den darauffolgenden Tagen kamen sich die Schülerinnen und Schüler jedoch sehr schnell näher. Sie nahmen an verschiedenen musikalischen und sprachlichen Projekten teil und erkundeten gemeinsam historische Orte und beeindruckende Landschaften in der Umgebung. Zunächst wurden sie von der Bürgermeisterin von Salvaterra de Miño empfangen, mit der sie ein interessantes Interview führten wie z.B. über die Entwicklung der Stadt und gemeinsame Projekte mit dem grenznahen Portugal, das sie anschließend besuchten. 
In der Schule stellten die deutschen Jugendlichen dem spanischen Kollegium ihre Heimat und ihre Schule in einer eindrucksvollen Präsentation auf Spanisch vor. Am Tag der „Hispanidad“ begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf die Spuren von Kolumbus, entdeckten einen Nachbau der Pinta, eines von Kolumbus´ Schiffen, und das Monument anlässlich der Begegnung der „zwei Welten“ in Baiona. In Vigo erklommen sie den Berg O Castro und machten einen Strandspaziergang. Außerdem pilgerten sie den letzten Teil des Jakobsweges nach Santiago de Compostela, der an der Kathedrale endete. 
Am letzten Tag lösten sie gemeinsam verschieden Aufgaben eines Escape Rooms, bevor sie bei der Abschiedsfeier zusammen mit ihren Gastfamilien nochmal die Woche Revue passieren ließen. Hierzu hatten die spanischen Organisatoren Demetrio Prego Martínez und Paula Bargiela García eine sehr rührende Präsentation vorbereitet, bei der auch einige Tränen flossen. Das abschließende Feuerwerk und der Ausblick auf den anstehenden Rückbesuch im März führten jedoch schnell wieder zu einem Lächeln. Wie innig sich viele Beziehungen entwickelten, zeigte nicht zuletzt die Bemerkung einer spanischen Mutter, die meinte, nun noch eine deutsche Tochter bekommen zu haben.
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