Kunst und Keule

Das Steinzeit-Musical an der Kopernikusschule
 
Nichts als Steine, Bäume und Erde: der Steinzeithäuptling droht vor Langeweile zu sterben und so werden die weisen Druiden um Rat gefragt. Sie schauen in die Zukunft und sehen, dass den Menschen der Zukunft Langeweile fremd zu sein scheint.  Sie stellen ihrem Oberhaupt verschiedene Neuerungen vor, doch weder das Format der Unterhaltungsshows noch das neue Spiel namens Fußball können den todkranken Häuptling beeindrucken und er schlägt wieder mit seiner Keule zu. Erst die Klangmagier mit ihren musikalischen Tönen lassen ihn aufleben und durch diese Musikverliert er seine Langeweile und wird gesund.
In diesem äußerst unterhaltsamen Musical aus der Feder von Matthias Heidweiler, das den Namen „Kunst und Keule“ trägt, liefen die über 20 Kinder der Klassenstufen fünf bis sieben der Musical-AG an der Kopernikusschule Freigericht zu Höchstleistungen auf. Ein Jahr lang wurden unter der Leitung von Maren Heinrich-Rink und Andreas Rink Lieder, Choreografien und schauspielerische Abläufe geprobt. Auch die Kostüme und das Bühnenbild wurden selbst hergestellt. Erfolgreiche, jeweils 60-minütige, Aufführungen gab es folglich an mehreren Tagen vor insgesamt über 800 Zuschauern. Dabei spielte die Gruppe nicht nur für Schülerinnen und Schüler der Kopernikusschule – auch Viertklässler verschiedener Grundschulen besuchten die Vorstellungen und es gab eine Abendvorführung für Verwandte und Freunde. Der Erlös kam dabei stets dem Verein „Helfen macht Schule“ zugute. Die erfolgreiche Musical-AG wird im kommenden Schuljahr an der Kopernikusschule fortgesetzt, ein neues Stück ist bereits in Planung.

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